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News:~"glücklich" und "traurig" unter der Navi Leiste.
~Wunschkonzert in der Navi-Leiste
Datum: 24.08.09
Laune: seelisch tot
Wetter: sonnig-wolkig
TV/Musik: - Top: -
Flop: der Kotzi
Nennenswert: Regi, Joanna
Erkenntnis der Stunde: Therie
glücklich: ~sein Geruch ~sein Bettchen ~Anziehungskraft zweier Körper ~seine Hände ~seine gekochten Eier, von denen er immer mind. 1 zerdetscht ~sein "Anwesen" mit ihm zu putzen - und die Belohnung ~seine Begeisterung für Feuerwerke, die er auf mich übertrug und diese mit mir genießt. ~sein Geruch seiner Bettwäsche, die die ganze Nacht im Weichspühler liegt. ~wenn ER "SCHATZ" zu mir sagt traurig: ~das für mich alles positive mit "sein" anfängt. Finde ich MICH denn gar nicht mehr positiv? ~zu Hause sein ~Sonntag Abend zu haben ~wenn er TV schaut ~räumliche Trennung
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Ein ewiger Weg. Er endet nicht.
Es ist nicht das Verständnis von „Richtig“ und „Falsch“, welches unseren Charakter ausmacht. Es ist die Seele, die unsere Reaktionen und Empfindungen auslöst. So fühlt sich natürlich jeder im Recht, weil die Seele eines jeden natürlich die vermeidlich richtige Sprache für die individuelle Person spricht. Es ist die Kunst die anderen Ansichten zu akzeptieren. Sie zu verstehen ist vielleicht zu viel verlangt. Aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Leben und Leben lassen. Das theoretisch „Richtige“ kenne ich ja. Denn theoretisch haben sie mich mit IHRER richtigen Empfindung geprägt. Ich wurde stets darauf getrimmt das Selbe wie sie als richtig anzusehen. Es wurde mir von klein auf in die Wiege gelegt. Die Erziehung wurde scheinbar übertrieben. Sie akzeptieren nicht, dass jemand einen anderen Weg einschlägt. Ihnen fehlt eben die Akzeptanz. Es äußert sich nicht nur mir gegenüber. Generell trinkt man nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr, sie kann Menschen nicht verstehen, die die Öffnungszeiten im Supermarkt bis um 22 Uhr nutzen, und auch nicht solche, die Saft aus einem Tetra Pack trinken, eingeschweißte Wurst kaufen, oder Wasser in Plastikflaschen kaufen. Aber diese Leute werden nicht von ihr schikaniert. Ich aber, ich habe ihre Normen anzunehmen. Ok, möglicherweise MUSS ich es nicht, aber ich tue es. Ich tue es um nicht zu spüren, wie schlecht mein Mensch ist. Ich tue es gegenüber den Normen von allen drei Menschen, die ich liebe. Damit ich von ihnen geliebt werde. Es ist mein größter Wunsch. Doch wie ich mich drehe und wende, mein Ziel bleibt unerreichbar. Ich habe also die „Richtigkeit“ der ANDEREN angenommen und tue das „Richtige“. Eben das, was man von mir verlangt. Ohne ein Danke. Da es für die Anderen selbstverständlich ist. Doch für mich eine Qual. Nur unter Druck. Machtspiele. Es wird immer mehr verlangt.. Meine Seele kann sich nicht entfalten. Für mich und meine Bedürfnisse ist kein Platz. Es sind immer die Normen der Anderen, die meine Seele erdrücken und erdrückt haben. Also tat ich das scheinbar Richtige, und nicht das, was meine Seele mir sagte. Dabei habe ich auch noch Verständnis für die, die MICH mit Füßen treten. Damit sie mich lieb haben. Dafür nehme ich hin, ertrage und unterdrücke meine Person. Damit sie mich lieb haben. Aber ich tue es umsonst. Immer wieder werde ich beschimpft, wenn ich an meine Grenzen stoße. Werde beschimpft, wenn ich einfach nicht mehr kann. Gezwungen bis zum Äußersten. Immer weiter und immer mehr. Obwohl ich Andere verstehe und es ihnen ja gerade DESHALB Recht mache, haben sie kein Verständnis und zeigen Desinteresse gegenüber meinen Belangen. Ich opfere mich auf. Nie zufriedenstellend. Ohne Dank, ohne Lob. Nie gut genug. Mir wird unterstellt, dass ich die Anderen eben NICHT verstehe, da ich ja sonst MEHR tun würde. Dabei tue ich schon mehr, als ich kann. WEIL ich sie verstehe. Und die wenigen, die die ein oder andere Geschichte ein bisschen kennen, nehmen Anteil. Doch dann, dann drehen sie sich um und leben ihr eigenes Leben weiter. Das, welches mich traurig macht. Ihr Leben mit Fröhlichkeit und Heiterkeit. So, wie sie es wollen. Ich hasse mich dafür, dass ich überhaupt irgendetwas gesagt habe. Nein, ich wünsche mir nicht, dass andere Menschen leiden, oder das es ihnen schlecht geht. Nein. Ich bin so verbittert, dass ich bei dem Gedanken daran agressiv werde. Trotzdem wünsche ich mir eine Person, die mir helfen kann. Helfen es zu ertragen, und vor allem suche ich Hilfe auf dem Weg mein Ziel zu erreichen. Hilfe, dass diese Leute mich akzeptieren und lieb haben, ohne, dass ich mich ihnen abwenden muss und so noch mehr ins bodenlose zu fallen. Ich bin ganz alleine und das macht mich sehr traurig. So macht es mich auch sehr traurig, wenn sich hier die Leute ein schönes Wochenende wünschen. Ich erwidere es nicht. Ich habe die Schnauze voll. Die anderen werden ins Wochenende gehen, ihre Arbeitssachen in die Ecke stellen und sich nach ihrem Herzen amüsieren. So, wie es ihre Seele braucht. Vielleicht haben einige Pflichten. Vielleicht müssen einige Wäsche waschen, Fenster putzen, Rasen mähen oder mit dem Hund gehen. Aber das haben sie sich selber auferlegt. Eine eigene Wohnung mit Waschmaschine und Fenstern, mit Rasen und einen Hund haben sich diese Leute SELBER angeschafft. Ich aber, ich muss Pflichten erledigen, die ich mir nicht auferlegt habe. Sie werden mir mit Selbstverständlichkeit übertragen. So muss ich heute IHRE Fenster putzen, IHR Haus staubsaugen und morgen in der Früh mit IHREM Hund gehen. Danach werde ich wahrscheinlich wieder beschimpft, dass ich nicht auch noch gewischt habe. Schließlich habe ich ja Wochenende und ZEIT. Aber doch nicht dafür sagt meine Seele. Aber ich tue es, sagt mein Verstand. Damit sie mich lieb haben.
Vielleicht haben diese ganzen Normen von meiner Kindheit an auch ein Gutes: Ich habe gelernt zurückzustecken. So halte ich IHN aus.
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